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Der „Verfassungsschutz“: Fremdkörper einer offenen Gesellschaft?

10. April um 17:30 bis 19:30

+++ Demokratie + Antifaschismus +++
Der Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“:
Fremdkörper in einer offenen Gesellschaft ?
Ein Bericht von Silvia Gingold

Die pensionierte Lehrerin Silvia Gingold aus Kassel gehörte zu den ersten vom Berufsverbot Betroffenen der Bundesrepublik Deutschland in den 70er Jahren. Sie ist Mitglied der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA“ und Tochter der jüdischen Widerstandskämpfer Ettie und Peter Gingold.

Wie schon in den 70er Jahren steht Silvia Gingold heute wieder unter geheimdienstlicher Beobachtung des hessischen Verfassungsschutzes, u.a. wegen Lesungen und Vorträgen aus den Erinnerungen ihres verstorbenen Vaters. Damit setzt sich die Verfolgung und Bespitzelung der Familie bis heute fort.

Trotz der öffentlich gewordenen Verstrickungen des deutschen Inlandsgeheimdienstes mit dem mörderischen neonazistischen Netzwerk des NSU und der militanten Naziszene entzieht sich der „Verfassungsschutz“ weitgehend der parlamentarischen Kontrolle und fühlt sich, gedeckt durch die derzeitige Regierung, unangreifbar.

Silvia Gingold wird über ihre Erfahrungen berichten. Wir meinen: Stoff für eine rege Diskussion.

https://www.facebook.com/events/2628081067265253/

Details

Datum:
10. April
Zeit:
17:30 bis 19:30
Website:
https://www.facebook.com/events/2628081067265253/

Veranstaltungsort

Stadtbücherei Augsburg