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Mahnwache: Zu Lützerath

23. Oktober um 14:00 bis 17:00

Die “Grünen” haben am vergangenen Wochenende das Abbaggern das Dorfes Lützerath im Braunkohlerevier Garzweiler beschlossen. Im selben Atemzug wurde auch der Kurs des Energieministers bestätigt. Die Atomkraftwerke Neckarwestheim 2 und Isar 2 sollen bis Frühjahr 2023 auf Reserve laufen.

Lützerath ist der Kristallisationspunkt der Klimabewegung in Deutschland. Seit mittlerweile mehr als 2 Jahren bauen Aktivist*innen Strukturen auf, nicht nur um die Zerstörung des Dorfes und die damit verbundene Freilegung von 900 Millionen Tonnen Kohle (entspricht etwa 42% des verbleibenden CO2-Budgets der Bundesrepublik) zu verhindern. Vor allem entsteht an der Tagebaukante ein utopischer Ort, in welchem sich hierarchie-arm organisiert wird, Machtstrukturen durchbrochen werden und eine tatsächliche Alternative zu unserem aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell erschaffen wird.

Eben genau das ist den Regierenden ein Dorn im Auge. Wie sollten auch die Grünen auf ihrem derzeitigen Weg in die Mehrheitsfähigkeit die widerständigen, klimagerechten, diskriminierungsarmen Strukturen in der ZAD Rheinland (zone à défendre) unterstützen können?

Nun sollte auch den Letzten klar geworden sein, dass eine Partei in diesem System, einmal an die Macht gekommen, alles dafür tut die eigene Macht auch zu erhalten. Ein einziger Weg führt zur Veränderung: ein außerpalamentarischer!

Am Sonntag treffen wir uns um 14 Uhr am Königsplatz um uns gegen die Entscheidung der Doppelmoralpartei zu stellen. Wer es noch nicht getan hat, ist herzlich eingeladen Austrittformulare auszufüllen und mit uns den Briefkasten der “Grünen”-Partei zu füllen. Außerpalamentarische Alternativen werden wir ebenso beleuchten.

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