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Rohingya: Flüchtlinge im Nirgendwo.

28. April um 10:30 bis 13:00

Rohingya: Flüchtlinge im Nirgendwo. Stefan Teplan zur Situation im größten Flüchtlingslager der Welt. Asylpolitischer Frühschoppen bei Tür an Tür.

Die Weltöffentlichkeit scheint sie vergessen zu haben. Doch auch im zweiten Jahr nach der Vertreibung der überwiegend muslimischen Minderheit der Rohingya aus Myanmar ist ein Großteil der Flüchtlinge ohne jede Perspektive und von humanitärer Hilfe abhängig. „Für die meisten Menschen reicht es täglich gerade einmal für das Allernötigste. „Sie sind in einem Riesen-Camp in Bangladesch ghettoisiert, ohne irgendwelche Aussichten auf Integration, ein Einkommen und ein normales Leben“, berichtet Caritas-Mitarbeiter Stefan Teplan nach seinem Besuch in dem inzwischen weltgrößten Flüchtlingscamp nahe Cox’s Bazar in Bangladesch. Dorthin flohen seit August 2017 bislang rund eine Million Rohingya vor Terror, Mord und Gewalt aus ihrer Heimat Myanmar. Dessen Regierung weigert sich hartnäckig, die Menschen zurückzunehmen und ihnen Menschenrechte zuzusichern.

Referent: Stefan Teplan ist Journalist und Öffentlichkeitsarbeiter für Caritas International. Er hat die Vertreibung der Rohingya von Anfang an miterlebt und die Hilfsmaßnahmen von Caritas international vor Ort begleitet.

https://www.facebook.com/events/329225667720895/

Details

Datum:
28. April
Zeit:
10:30 bis 13:00
Website:
https://www.facebook.com/events/329225667720895/

Veranstaltungsort

Café „Tür an Tür“