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Soli-Demo: “500 Jahre Widerstand” der Zapatistas

13. August um 15:30 bis 17:00

500 Jahre Widerstand

Am 13. August 1521 eroberten die Spanier die Aztekenstadt Tenochtitlán –
ein Ereignis, das heute als die Eroberung Mexikos gefeiert wird, obwohl es
vor allem eines war: Ein Massaker an zehntausenden Indigenen der Mexicas
und der Beginn eines halben Jahrtausends der Kolonialisierung, Vernichtung
und Unterdrückung. Genau 500 Jahre nach diesem Ereignis kommen die Indigenen Mexikos nach
Spanien, um zu sagen:
“Ihr habt uns nicht besiegt. Wir leben, das heißt, wir kämpfen.”

Lasst uns deshalb ihren Aufruf erhören und ihnen zeigen: Ihr seid nicht allein!

Daher kommt am Freitag, den 13.08. zum Ulrichplatz und demonstriert solidarisch mit den Zapatistas.

*¹ Diese Ansage gilt auch dem Rest von Europa – diesem Kontinent, von dem
soviel Leid und Zerstörung ausging und weiter ausgeht.
Doch sie kommen nicht, um die Konfrontation zu suchen oder um Vergebung
gebeten zu werden. Sie wollen “finden, was uns gleich macht”. Und so haben
sie bei ihrer Landung mit dem Segelschiff in Galizien Europa bereits in Slumil
K’ajxemk’op (widerspenstiges Land) umbenannt und wollen nun das gesamte
“Europa von unten und links” bereisen, um all die kennenzulernen, die wie sie
gegen das kapitalistische, rassistische und patriarchale System kämpfen – für
eine bessere Welt, “eine Welt, in der alle Welten Platz haben”.
Die Zapatistas werden den Tag in Madrid verbringen. Aber sie und der
nationale Indigenenkongress von Mexiko (CNI) haben zu weltweiten Aktionen
aufgerufen – anlässlich der 500 Jahre seit Beginn des Widerstandes, für das
Leben. Denn das “System des Todes” ist längst global. Die Bedrohung, die
von ihm ausgeht, ist global. Und so muss es auch der Widerstand sein.

(Text vom Netz der Rebellion)

Details

Datum:
13. August
Zeit:
15:30 bis 17:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Ulrichsplatz, 86150 Augsburg, Deutschland