9. November 2024
um
16:00
bis
17:30
Marianne war 15, als der zweite Weltkrieg sein Ende nahm. Seitdem kämpfte sie ihr Leben lang für eine bessere Welt
Im Alter von 93 Jahren erinnert sich Marianne noch sehr gut an
die grausamen Stunden in den Fliegerbunkern Hamburgs.
Als sog. „Halbjüdin“ entkam sie als Schulmädchen nur knapp der
Deportation. Jahre nach dem Krieg erfährt sie, dass immer
noch Bomben auf Deutschland abgeworfen werden, und schließt sich einer Protestbewegung an. Als sie dafür ins Gefängnis kam, war ihr längst klar, dass sie sich aktiv für eine bessere und friedlichere Welt einsetzen musste. „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“, sagt sie vor einer Schulklasse sitzend und beginnt zu erzählen, warum es die „Stunde Null“ so nie gab…
Ein begreifender Nachruf mit und über die Hamburger Zeitzeugin
und Antifaschistin Marianne Wilke (1929 – 2023)
Im Anschluss Gespräch mit dem Filmemacher
Eintritt gegen Spende. Platzreservierung unter Tel. 0821/15 30 78
Ein Dokumentarfilm mit und über Marianne Wilke
Produktionsjahr: 2024, Länge: 87 Min., Regie: Johannes Hör, Regieassistenz und Schnitt: Lara Elmenhorst, Produktion: VVN-BdA Schleswig-Holstein