17. Oktober 2024
um
19:30
bis
21:00
Zum Hintergrund schreibt die Theaterveranstalter: Im Altdorfer Wald, einem Naturjuwel Oberschwabens, ist eine weitere Kiesgrube geplant. Dagegen regt sich zunehmender Widerstand. Nachdem Anwohnerinnen und Anwohner schon seit Generationen demonstrieren, haben Umweltaktivisten im Wald ein Baumhüttendorf errichtet und wehren sich hartnäckig gegen die geplante Rodung für den Kiesabbau. Das Projekt sorgt öfter für Wirbel, so zum Beispiel als das Bundesverfassungsgericht involviert war, als es ein Hafturteil gegen einen der Besetzungsinitiatoren aufhob. Manche Aktivistinnen und Aktivisten leben seit mehr als drei Jahren dort im Wald. Inzwischen ist dieses Protestcamp nach dem Hambacher Forst im Rheinischen Braunkohlerevier die am längsten existierende Waldbesetzung in Deutschland.
Auch ein Bürgermeister steht mit auf der Bühne
Die Städte Baienfurt und Baindt klagen vor dem Verwaltungsgerichtshof für die Aussetzung der Genehmigung eines Kiesabbaus. In Baienfurt steht der dortige Bürgermeister Günter Binder sogar selbst mit auf der Theaterbühne. Die Gemeinden sorgen sich um das Wasserreservoir unter dem Kies des Altdorfer Waldes und die zukünftige Wasserversorgung des Schussentals. In Ulm und Augsburg wird zusätzlich eine Szene über den Protest am Ulmer Münster (“Wäre Jesus Klimaaktivist?“) gespielt.