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Von Sivas bis nach Hanau – Die Kontinuität rassistischer Morde und ihre Folgen

7. Juli 2024 um 18:00 bis 20:00

Im Rahmen des Gedenkens an das Progrom von Sivas, wollen wir gemeinsam über rassistische Gewalt, ihre Grundlagen und Gemeinsamkeiten sprechen. Bei dem Progrom von Sivas kamen im Jahr 1993 35 Menschen, zumeist alevitische Künstler*innen, die zu einem Kulturfestival angereist waren ums Leben. Sie wurden im Beisein von Polizei und Militär von einem Mob religiöser Fanatiker im Madimak Hotel verbrannt. In der BRD haben die rassistischen Morde von Hanau und die Arbeit der Angehörigen nachhaltigen Einfluss auf die Diskussion um rassistische Gewalt. Während sich hierzulande Gedenkinitiativen zusammenschließen und eine neue Kultur der Erinnerung fordern, sind rassistische Gewaltakte, die außerhalb der BRD passiert sind selten Teil der öffentlichen Wahrnehmung. Dabei sind sie auf vielfältige Weise auch mit der deutschen Gesellschaft verwoben. Wir wollen nicht nur über die Gemeinsamkeiten und Verbindungslinien zwischen rassistischen Gewaltakten in verschiedenen Ländern sprechen. Wir möchten diskutieren, wie und warum wir die Kämpfe um Erinnerung und für eine bessere Gesellschaft über Grenzen hinaus verbinden können. Am 7. Juli, 18 Uhr im Alevitischen Kulturzentrum und Cem Haus, Zirbelstraße 57

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