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Anarchismus und Schule – Vorstellung radikal freier und demokratischer Schulexperimente und revolutionären Aktionen von Schüler*innen aus Augsburg und der Welt

7. November um 19:15 bis 20:45

Von der revolutionären Idee, „Kinder wie Menschen zu behandeln“ Der Anarchismus hat vielleicht die reichhaltigste politische Praxis. Das zeigt sich auch beim Thema Bildung. Es gibt viel zu entdecken: Wussten Sie, … …dass die heutigen Volkshochschulen, nach dem Vorbild des Anarchisten Rudolf Rocker aufgebaut sind? …, dass es in Deutschland Schulen gibt in denen Kinder komplett frei entscheiden können, was sie lernen? und dabei noch ihre Lehrer einstellen und kündigen können? …, dass Fünftklässler des Holbein Gymnasiums als Protest gegen den Vietnamkrieg Trams und Busse durch Straßenblockaden blockiert haben. …, dass 1990 mehr als die Hälfte aller griechischen Schulen besetzt wurden und die anschließenden Straßenkämpfe der Schüler*innen und Studis die Polizei aus Teilen Athens vertrieben haben? …, dass die Abschaffung der Prügelstrafe und die Wahl von Klassensprecher erstmals in Deutschland durch sozialistische Schulbesetzungen in Berlin durchgesetzt wurde? … und Berlin noch heute eine einzigartige Schule besitzt. Eine Schule, entstanden aus einer Schulbesetzung der 68er, die ohne Geld vom Staat und ohne Verpflichtungen in demokratischer Selbstverwaltung Menschen über den zweiten Bildungsweg zum Abitur führt? Der Abend ist als lockerer Vortrag gestaltet. Wir garantieren Revolutionsromantik, gelebte Utopie und das Gefühl, dass man als Schüler*in ein bisschen mehr randalieren hätte sollen 🙂 Wir sind zwei Lehrer, die beim Bildungsstreik 2011 aktiv waren und uns viel mit alternativen Schulmodellen auseinander gesetzt haben.

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