30. August 2025
um
13:00
bis
16:00

Ihre rassistische Propaganda entlarven – für eine antifaschistische Lösung gegen Krieg und Ausbeutung!
Am 30.8. findet in München zum vierten Mal die Demonstration von „Gemeinsam für Deutschland“ statt. Der diffuse Zusammenschluss aus Querdenken, „AfD“ Anhänger*innen und anderen Rechten hatte nach dem letzten Mal angekündigt dass es keine erneuten Aufmärsche in München geben soll.
Obwohl sie sich nun doch dafür entschieden haben ihre menschenfeindlichen Ideologien auf die Straße zu tragen, können wir die ursprüngliche Entscheidung definitiv als Erfolg verwerten. Begründet hatten sie dies nämlich anfangs damit, dass es hier zu viel Gegenwind durch uns gab und sich somit immer weniger Rechte an ihren Demonstrationen beteiligten.
Sie fordern in Aufrufen geschlossene Grenzen zum „Schutz der Bevölkerung“, sowie eine vermeintliche Lösung zu Krieg und Krise.
Obwohl sich die Gruppierung Parteilos gibt, sind beim letzten Mal viele AfD-Anhänger:innen und Teils auch „AfD“-Politiker:innen mitgelaufen und haben mit ihren Fahnen geschwenkt. Auch auf der Bühne ist stets die „AfD“ durch Redner:innen vertreten.
Rechte Akteure, wie die „AfD“ fordern die Einführung der Wehrplficht und Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, obwohl sie sich ebenfalls als vermeintliche Friedenspartei inszenieren.
Sie versuchen ihre Forderungen so zu verpacken, und in teils Widersprüchlichen Feldern aufzutreten, dass sie Bürger:innen-Nah agitierend und wirken.
Dass die Widersprüche aber im ganzen auch die Vorderungen von „Gemeinsam für Deutschland“ entlarvt, daran hat niemand der Organisator:innen gedacht.
Auch unter dem Aspekt der Grenzschließung wird wieder auf die Menschen geschossen, die die Leidtragensten in diesem System sind. Menschen, die vor Krieg, Hunger und Verfolgung in der BRD Schutz suchen. Durch dieses Narrativ schreitet die Spaltung der Gesellschaft der arbeitenden Klasse weiter voran.
Damit lenkt „Gemeinsam für Deutschland“ von den tatsächlichen Ursachen und Problemen in diesem System ab. Eine echte Antwort auf Krieg und Krise kann nur von links kommen. Sie muss antikapitalistisch sein und die kapitalistische Konkurenz als System angreifen.
Unsere Aufgabe als Antifaschist:innen ist es, dafür zu sorgen, dass Faschist:innen, rechte Spinner, so wie die „AfD“ keinen Ort bekommen, um ihre rassistischen Scheinlösungen zu verbreiten.
Es zeigt also, dass es sich bei „Gemeinsam für Deutschland“ nicht nur um ein paar besorgte Bürger*innen handelt. Sie teilen sich die Straße mit Reichsbürger*innen, „AfD“-Anhänger:innen, offen auftretenden Faschist:innen und anderen Rechten.
Bis jetzt zeigen kaum gewaltbereite Gruppen ihre Unterstützung und wir wollen dass das so bleibt. Lasst uns die aufkeimende Bewegung zurückdrängen und ihnen zeigen, dass ihre falschen Werte nichts in unserer Stadt zu suchen haben.
Lasst uns am 30. August am Stachus lauter, hartnäckiger und mehr sein. Wir wollen der Demo keine Ruhe lassen! Wir treffen uns um 13:00 zum direkten Gegenprotest am Stachus!