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Kundgebung zum Antikriegstag 2025
1. September 2025 um 18:00 bis 20:00
Seit 1957 wird der 1. September als Antikriegstag begangen. Auch in diesem Jahr begehen wir in Augsburg den
Antikriegstag zur Mahnung und im Gedenken an den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939.
Es gibt zurzeit zahlreiche bewaffnete Konflikte und Kriege auf der ganzen Welt und es ist ein Irrglaube, dass
Waffenlieferungen zu einem schnellen Ende von Kriegen führen. Nur mit Diplomatie und Verhandlungen können
Kriege, das Töten und Zerstören beendet werden. Das zeigt der Krieg in der Ukraine, der zehntausende Menschen
das Leben kostet, das Land verwüstet und den Nationalismus in Russland und der Ukraine befeuert.
Israel wurde am 7. Oktober 2023 von der Hamas angegriffen. Nichts rechtfertigt diese Gewalt. Das Massaker kann
allerdings nicht als Rechtfertigung für weitere Kriegsverbrechen wie z.B. die Tötung von mehr als 80.000
Palästinenserinnen, die Zerstörung von etwa 90% aller Häuser in vielen Teilen von Gaza, die Bombardierung der zivilen Infrastruktur, die massenhafte Vertreibung und das Aushungern der palästinensischen Bevölkerung benutzt werden. Der Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran war ebenfalls völkerrechtswidrig und wurde unsinnigerweise von der Bundesregierung unterstützt. Die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stellt eine erhebliche Gefahr für die Sicherheit in Europa dar und kann zu einer weiteren Eskalation der Spannungen mit Russland führen. Mit der massiven Aufrüstung wird die Konfrontation verschärft, die notwendige Zusammenarbeit zur Lösung weltweiter Probleme wie Klimawandel oder Hunger verhindert und zukünftigen Generationen ein nicht mehr bezahlbarer Schuldenberg hinterlassen. Sie nützt nicht der Bevölkerung, sondern dient der Durchsetzung geopolitischer Machtinteressen und den Profiten der Rüstungsindustrie. Die Friedensbewegung ist gefordert, Flagge zu zeigen! Wir fordern die Bundesregierung auf, keine Waffen in die Kriegsgebiete zu liefern und sich für faire Verhandlungen in den Kriegen zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und den Vertretern der Palästinenserinnen
einzusetzen. Statt Deutschland weiter kriegstüchtig zu machen, mit Konfrontation und massiver Aufrüstung auf einen
Krieg vorzubereiten, fordern wir durch Entspannungspolitik und Abrüstung Frieden zu sichern.


