Die queere Gaststätte „Oki’s“ ist über den Berg

Dass die letzten 14 Monate für Gastonom*innen nicht einfach nur eine Herausforderung waren, zeigt sich an der erschreckend hohen Zahl von Schließungen. Alteingesessene Kneipen, beispielsweise das „Schroeder’s“, wurden gnadenlos in die Knie gezwungen. Andere wirtshauskulturelle Begegnungsstätten standen vor der dilemmatischen Frage: Weitermachen: ja oder nein? Und die Antwort darauf hing nicht zuletzt davon ab, in welchem Rahmen und in welchem Zeitraum die aufwendig beantragten Staatshilfen ausgezahlt wurden. 

 

Das queere Wirtshaus mit Bar und Veranstaltungsraum namens „Oki’s“ an der Kreuzung Frauentor- und Georgenstraße hatte gleichfalls mit diesen widrigen Umständen zu kämpfen. Ein teilweise erdrückender Umstand, der den leidenschaftlichen Gastwirt dazu drängte, zusätzlich als Teilzeitkraft in einem Supermarkt zu arbeiten, um sein fast sechs Jahre altes LGBTQIA-Refugium am Leben zu halten.

 

Allerdings gab es auch bravouröse Unterstützung von Freund*innen, Bekannten und Nachbar*innen, die in der jüngsten Vergangenheit die wechselnden Take-away-Angebote von der Wochenkarte mit den saisonalen Speisen wahrnahmen und somit das Mindestmaß des betrieblichen Ablaufs gewährleisteten. Seit vorletzter Woche bietet das „Oki’s“ wieder Sitzplätze im Außenbereich an und es wird dank des vorangegangenen Supports auch wieder damit zu rechnen sein, dass die illustren Veranstaltungen Fahrt aufnehmen werden. Doch ist selbstredend jeder freundlich eingeladen, sich das eine oder andere Kaltgetränk und ein Gericht zu Leibe zu führen, das von Oktays Mann Daniel in souveräner Manier zubereitet wird.

 

Also schaut unbedingt mal vorbei!

Wir sehen uns! 

 


Die Öffnungszeiten, sowie die Speisen- und Getränkekarte findet Ihr hier:
 

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